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RLS? Diagnose nicht eindeutig
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- Schmerzen durch RLS hervorgerufen



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Jürgen F.


RLS? Diagnose nicht eindeutig, 09 Sep. 2005 17:07


Hallo erstmal,

ich bin von meinem "neuen" (mitlerweile der 3te) Neurologe auf diese Seite aufmerksam gemacht worden. Was ich bis jetzt gelesen habe lässt hoffen das ich hier vielleicht Hilfe finden kann also danke schon mal an alle im vorraus die hier Antworten.

Letzter Verdacht (vor allem wg. der Brennenden Füße) ist jetzt RLS.
Aber am besten ich beginne einfach am Anfang.

Sommer letzen Jahres bemerkte ich einen ständigen Juckreitz in den Füßen. Zudem ein verstärkt auftretendes Stechen das ich aber schon seit längerer Zeit immer wieder ab und zu hatte. Daraufhin suchte ich einen Hautarzt auf da ich vermutete es könnte sich evt. um eine Pilzinfektion handeln. Resultat war aber negativ auch allergische Reaktionen wurden getestet ebenfalls negativ. Da es sich um sonst keine Beschwerden handelte und der Juckreitz nicht akut war wenn ich Socken trug ignorierte ich es erstmal.

Etwa Herbst letzen Jahres begann dann allerdings mein linker Fuß langsam taub zu werden. Ausgehend vom linken großen Zeh bis dann nacheinander alle Zehen betroffen waren. Etliche Untersuchungen erbrachten nichts und so stellte ich auch hier weitere "Nachforschungen" ein. Schmerzen waren es ja keine und auch hier half das alte "Hausmittel" einfach Socke anzubehalten.

Etwar Februar diesen Jahres begann ich dann allerdings eine Druckstelle am linken Fuß festzustellen. Am Vorderen Ballen zwischen der Verbindung Ballen - Zehen. Ca. zwischen dem 2ten und dritten Zehen (vom Großen ausgehend). Schmerzen hatte ich eigentlich nur wenn ich den Fuß belastete- heißt ich konnte kaum aufsteigen. Es folgten dann auch kurz darauf wieder eine MRT und es wurde eine Entzündung am Gelenk festgestellt- behandelt wurde es mit entzündungshemmenden Medikamenten. Die Schmerzen verschwanden dann auch nach ein paar Wochen- nur die Druckstelle blieb weiterhin. Untersuchungen meiner Ärzteodysee erbrachten wieder nichts.
So lebte ich halt einigermassen dahin bis sich wieder diesen Sommer Schmerzen einstellten. Diesmal verschwanden sie aber nach kurzer Zeit von selbst. Diagnose war das es sich evt. um auswirkungen erhöhter Harnsäurewerte handeln könnte - mir wurde Allupurinol 300 verschrieben und ich nahm sie auch regelmässig ein. Der Wert pendelte sich ein und Resultat war wieder absolute Ratlosigkeit. Eine erneute MRT erbrachte nur das das Gelenk zwar noch entzündet sei aber es deutlich zurückgegangen sei. Machen könne man da angeblich nichts nur weiter entzündungshemmende Mittel nehmen.
Mir Wurde Dicolac 75 ID (Wirkstoff Diclofenac-Natrium) verschrieben die ich zusammen mit Allopurinol weiter einnehmen sollte. Etwar eine Woche nachdem ich dieses Medikament nun einnahm beganne mein linker Fuß ständig zu brennen. Bewegung half aber das Missempfinden stellte sich nach ein paar Sekunden erneut ein. (Angeblich sie dieses Medikament dafür unmöglich verantwortlich.)

Also erneuter Besuch beim Hausarzt mit diesmal verstärkten Augenmerk auf die Brennenden Füße da mittlerweile auch der rechte Fuß betroffen war und schlafen praktisch unmöglich ist. Es wurden 2 mal täglich Tramadolor 150 (Wirkstoff Tramadolhydrochlorid) und 3 mal täglich Gabapentin beta 100 (Wirkstoff Gabapentin)zur Schmerzlinderung" verschrieben. Diese Medikamente halfen auch bedingt jedoch war die Nebenwirkung starkes Schwindelgefühl und dauernde Müdigkeit.

Also wieder einmal ein Termin bei einem Neurologen vereinbart. Diesmal ging die Vermutung auf RLS wegen der brennenden Füße. Verschrieben wurde Levodopa 100/25mg (Wirkstoff Levodopa + Carbidopa). 2 Tabletten täglich - Einzunehmen ca. 1 Std. vor dem Einschlafen. Resultat ist aber jetzt nach dem 2ten Tag keine Verbesserung.

Es ist mir immer noch nicht möglich Einzuschlafen (ausser bei völliger Übermüdung etwar um 6 Uhr morgens). Schlafen länger als 2 Std. ist sowieso nicht möglich und höchstens 4 Std. täglich. Ständiges Brennen beider Füße tagsüber das nur kurzfristig durch bewegen gelindert wird. Die Druckstelle (somit auch die Entzündung) am linken Fuß ist auch immer noch vorhanden- was jedoch momentan keine weiteren Schmerzen macht.

Ich bin mittlerweile fast Wahnsinnig da nichts wirklich anzuschlagen scheint und sich bei nichts Besserung einstellt.

Vielleicht kann mir einer von Ihnen etwas Rat geben- bzw. einen Spezialisten in der Nähe empfehlen den ich noch aufsuchen könnte. Ich wohne Nähe Passau.

Danke schon mal im vorraus für Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen F.

 
   
Helga


RE: RLS? Diagnose nicht eindeutig, 09 Sep. 2005 18:04


Hallo Jürgen, deine Beschwerden klingen sehr nach Mißempfindungen.Dank LYRICA habe ich endlich Linderung . Es ist eben immer wieder schwierig das richtige Medikament zu bekommen bei der Vielzahl und der schwierigen Diagnosenstellung.Ich wünsche dir baldige Linderung und wenn die Schmerzen weg sind, dann kann man auch besser zur Ruhe kommen. Tschüß sagt Helga
 
   
henalex



228 Beiträge

RE: RLS? Diagnose nicht eindeutig, 09 Sep. 2005 18:32


Hallo, Jürgen, nach deinen Schilderungen würde ich nicht sofort sagen, dass es sich eindeutig um das RLS handelt. Ich denke, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind. Zur Beurteilung ist es auch wichtig zu wissen, wie alt du bist, welche Vorkrankheiten bestehen, Krankheiten in der Familie. Die typischen RLS-Beschwerden hast du nicht angegeben. Wenn du willst, können wir das Thema näher besprechen. Du kannst mir eine persönliche e-mail schicken.
Viele Grüße Volker
 
     
Jürgen F.


 

RE: RLS? Diagnose nicht eindeutig, 10 Sep. 2005 15:40


Danke schonmal für die Antworten,

@ Helga: werd beim nächsten Termin mal nach Lyrica fragen. Mal sehen vielleicht hilft das (-:

@ Henalex/Volker: 30 Jahre (jung/alt)

Vorkrankheiten: Wirbelgleiten (wurde aber schon gecheckt durch MRT- soll keine Auswirkung auf diese Beschwerden haben), Stoffwechselerkrankung (was sich in erhöhten Harnsäurewerten und Colesterin neben ein paar andren eher "unwichtigeren" Werten niederschlägt), und eine Gewebeverdickung am linken Oberschenkel innen (wurde auch gecheckt- angeblich haben das viele Leute- Kalziumablagerung oder so was)

Krankheiten in der Familie: Herzklappenverengung (wird bei uns alle paar Jahre wieder überprüft) mütterlicherseits ist bis auf meine Tante die ganze Familie diesem Leiden erlegen (bei meiner Schwester und mir ist noch kein eindeutiges Zeichen erkennbar)
und eben jene besagte Stoffwechselkrankheit väterlicherseits - von jeder Seite halt das beste ))-:

Weitere Untersuchungen bei einem Spezialisten würde ich gerne machen lassen nur weis ich halt nicht wo/bei wem. Die sonstigen "Fachärzte" bei denen ich schon war zeichneten sich alle durch unglaubliche Ratlosigkeit und eigentlich nur rumgerate aus. Wenn du mir jemanden empfehlen könntest der nicht zu weit weg liegt wäre ich sehr dankbar. (längere Autofahrten sind ein bisschen schlecht z.Zt. da es fast nicht auszuhalten ist mit Schuhen und besagte Medikamente die zumindest etwas helfen haben halt den Nebeneffekt das mir davon schwindlig wird.)

Mit den besten Grüßen

Jürgen
 
   
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